Wanderung durch den Aachtobel am Bodensee

Aussichtsturm Hohenbodman
Schwierigkeit: leicht
Strecke: 7,5 km
Aufstieg: 278 m
Abstieg: 279 m
Dauer: 2:40 h
Niedrigster Punkt: 503 m NN


Höchster Punkt:

667 m NN

Beschreibung:

 

Seit mehr als einem halben Jahrtausend liegt der Wallfahrtsort Maria im Stein versteckt im herrlich gelegenen Naturschutzgebiet Aachtobel. Gegründet wurde sie angeblich von dem aus den Kreuzzügen ins Heilige Land heimgekehrten Ritter Albero von Bodman. Wie auch immer wurde der Platz, halbwegs zwischen Owingen und Frickingen, gut gewählt. Hier hat sich die Aach ein tiefes, schluchtenförmiges Tal gegraben, in dem wahrlich Ruhe und Stille herrscht. Das Tal ist bis heute nur durch einen Wanderweg erschlossen.

Keine Straße durchquert die unberührten Urwälder und Wiesenauen - Natur pur!

Seither pilgerten viele Gläubige zu dieser Kapelle, um sich hier Hilfe gegen Not und Krankheit zu erbitten, wie die zahlreichen Schilder an den Wänden bezeugen.

Tour:

 

Direkt oberhalb des Parkplatzes beim Aussichtsturm liegt der kleine Ort Hohenbodman, in dessen Zentrum sich die älteste Linde Deutschland befindet. Der Weg führt zunächst Richtung Norden, dann im Wald hinab zu einem Regenrückhaltebecken, wo sich der Einstieg in den Aachtobel befindet. Abwechslungsreich geht es entlang der Seefelder Aach durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Am Ende des Tobels geht der Weg zwar wieder hinauf nach Hohenbodman, doch lohnt noch zuvor ein Abstecher an die Naturkapelle Maria Stein. Der lohnende Abschluss der etwa 2,5 stündigen Wanderung ist der Aufstieg zum Aussichtsturm, dem Rest einer Burgruine, von wo aus der Blick über den Linzgau, den Heiligenberg, das Salemer Tal und den Bodensee geht.