Auf der "Mellauer Himmelsleiter" hinauf zur Kanisalpe - 1463 m

Schwierigkeit: mittel
Strecke:  
Aufstieg: 763 m
Abstieg: 763 m
Dauer (Auf- und Abstieg): ca. 4.15 h
Niedrigster Punkt: 700 m NN
   
Höchster Punkt: 1463 m NN

 

Die Steig-Direttissima aus dem Bregenzer-Ach-Tal empor zum Alphof Roßstelle unter dem Hochblanken ist sehr schweißtreibend. Aber wenn man mal bei der Bergstation Mellau angekommen ist, befindet sich der Alphof Roßstelle gleich zur rechten Hand. 

Das vergleichsweise geschenkte Finale zum Nachbarkar der Kanisalpe führt uns ein alpines Landschaftsidyll voller Harmonie und Anmut vor Augen. 

Tourenverlauf:

 

Am besten parkt man das Auto direkt bei der Bergbahn Mellau. Von dort läuft man auf der linken Seite des "Dürrenbachs" bergan Richtung Roßstelle. Dort nehmen Sie an einer Routenverzweigung den mit "Alpe Roßstelle" beschilderten Pfad durch eine Schneise. Dieser wechselt im Mischwald in einen knackigen Steig mit abschüssigen Passagen, der in engen Kehren den steilen Nordhang überwindet.

Gedämpftes Bachrauschen dringt aus der Schlucht. Wo grüne Alpmatten durchs Geäst leuchten, ist das letzte Stück zur Bergstation mit Restaurant Adlerhorst un Alphof Roßstelle (1.390 m) bald gewonnen. Über einem erhebt sich die Damülser Mittagsspitze und Hochblanken in den klaren Berghimmel.

Der breite Wanderweg Richtung Kanisalpe steigt nur noch sanft. Nach einer abgerutschten Passage, die durch einen Holzsteg wieder begehbar gemacht wurde, hält ein Alpweg auf die Kanisfluh zu. Über einen soliden Bachsteg ereicht man den bezaubernden Hochkessel der Kanisalpe, überragt von der gebänderten Felsstirn des Gungern.

 

Zurück am Steg weist in der folgenden Kurve das Schild Hofstetten-Hütte auf einen steil abfallenden Steig. Vis-à-vis eines tiefen Tobels macht der dreistufige Wasserfall des Alpbachs auf sich aufmerksam. Ein im unteren Bereich jäher Windwurfhang verlangt Vorsicht. Der ab der Hofstätten-Hütte (1.192 m) mit weiterem Wasserfall abenteuerlich durch den Wald führende Versorgungsweg geht besonders auf die Knie. Auf dem Kitzebühelweg überschreitet man zwei Bachgräben und kommt so wieder zurück nach Mellau.