Von Grins zur Parseier Spitze (3039 m. ü. NN)

Parseier Spitze
Parseier Spitze
Schwierigkeit: schwer
Strecke gesamt: 14 km
Aufstieg: 2040 m
Abstieg: 2040 m
Dauer (Auf- und Abstieg): ca. 11 h
Niedrigster Punkt: 1006 m NN
   
Höchster Punkt: 3040 m NN

 

Die Tour habe ich als "schwer" gewertet, aufgrund der langen Tour von ca. 11 h für Auf- und Abstieg. Die letzten 200 Meter sind leichte Kletterei bis zum II Schwierigkeitsgrad. Tritt- und Schwindelfreiheit ist bei dieser Tour absolute Voraussetzung.


 

Tourenverlauf zur Parseier Spitze (3040 Meter)

 

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Parkplatz ca. 100 Meter hinter dem Schwimmbad von Grins.

Hier zweigt der Weg Nr. 634 nach wenigen Metern rechts weg hinauf zum Gasillboden (1597 Meter). Zunächst wandert man über einen breiten Fußweg leicht bergauf bis dann ein schmaler Trampelpfad über Weideflächen den Weg kennzeichnet.

Nach ca. 1,5 h erreicht man über zahlreiche Windungen, an den Seiten mit Latschenkiefern geschmückt, den Gasillboden. Hier hat man die ersten 600 Höhenmeter geschafft.

Nun wird der Weg etwas steiler und der Gasillbach kann über eine Brücke gequert werden. Diese Brücke wird jedes Jahr Anfang Oktober von einem Helikopter entfernt, da die Schneemassen diese im Winter zerstören würde. Nach weiteren steilen Kehren erreicht man die Quelle der "Mühsmannsruhe". In ca. 2100 Meter quert man den Gasillbach erneut bis man dann kurz danach vor dem Wegweiser steht, der die Richtung zur Augsburger Hütte und Parseier Spitze anzeigt.

 

 Die Augsburger Hütte ist ein lohnendes Ziel für einen Tagesauflug oder Stützpunkt für Gipfeltouren und für die klassischen Höhenwege.

Hier eröffnet sich dem Besucher eine fantastischer Blick über die tief eingeschnittenen Seitentäler des Inn bis hin zu den mächtigen Gipfeln der Ötztaler Alpen, der Silvretta und des Verwall.

 

Wer hier noch genügend Reserven zur Verfügung hat, biegt links ab und schreitet fort in Richtung Parseier Spitze. 

Zunächst geht es sehr steil in unendlich vielen Kehren über ein Geröllfeld hinauf bis zur Fernerwand. Der große rote Punkt, der den Einstieg in den Klettersteig markiert, ist schon von der Ferne sehr gut zu erkennen.

Ab hier windet sich der Weg über Steinplatten und Simse (mit Stahlseilen gesichert) hinauf zum Grinner Ferner. Oben an der Trogkante eröffnet einem ein wunderbarer Blick über die Allgäuer Alpen.

An dem Wandfuß angekommen, sind es nun nur noch ca. 200 Höhenmeter, die einem noch bis zum höchsten Gipfel der Kalkalpen, der Parseier Spitze, fehlen. Doch diese haben es nochmals in sich. Den Rucksack und die Wanderstöcke deponiert man am besten an dieser Stelle, denn ab hier beginnt die Kraxelei bis zum Schwierigkeitsgrad II.

Oben am Gipfel eröffnet sich einem ein Panorama, das keinerlei Wünsche offen lässt.

Der Abstieg erfolgt entweder über die Aufstiegsroute oder über den Gatschkopf.

 


 

 

Tritt- und Schwindelfreiheit ist Voraussetzung

 

 

Für die letzten 200 Höhenmeter ist wegen der erhöhten Steinschlaggefahr 

ein Helm sehr ratsam

 

 

Übernachtung auf der Augsburger Hütte



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 Bilder von der Augsburger Hütte und dem Aufstieg zur Parseier Spitze

 

Panoramabilder

 

 

 

Hier noch ein paar HDR-Bilder